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Wie alles begann…

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Frühjahr 2014, es wird zunehmend warm, man war nach dem Meißner schon lange nicht mehr richtig draußen unterwegs, findet aber endlich mal wieder die Zeit dazu. Alleine rafft man sich dann ja doch schwerer auf, also mal umgehört. Andy von der EJH gefragt, ist sofort dabei, wir wollen nach Würzburg wandern und den Till besuchen. Zeitlich? Naja, Meißnernachtreffen ist noch, da muss er noch was vorschlagen, aber wie wärs direkt im Anschluss?

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07

Eine gemeinsame Kluft – Das kann doch nicht gutgehen! Oder?

Dies ist ein Gastbeitrag von Mareike. Sie kommt aus dem VCP Stamm Astrid Lindgren aus Hamburg und fährt als Truppleitung des VCP Trupps Vitalianer (HH/Schleswig-Holstein 1) dieser Tage auf das Weltpfadfindertreffen nach Japan.

(In diesem Artikel wird aus Gründen der Lesbarkeit lediglich das Wort ‘Kluft’ verwendet. Alle Trachten, Hemden und ähnliche Stücke Stoff dürfen sich einbezogen fühlen)

„Jeder Mensch mit einer neuen Idee ist ein Spinner,

bis die Idee Erfolg hat“

(Mark Twain)

Pressefoto

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„Das deutsche Kontingent (VCP, DPSG, BdP) fährt in diesem Sommer erstmals in einer gemeinsamen Kluft auf das Weltpfadfindertreffen nach Japan.“

Ein Satz, dessen Brisanz in den Ohren von Otto-Nichtpfadi und vieler Pfadfinderinnen und Pfadfinder anderer Länder unverstanden bleibt.

Alle deutschen Pfadfinder und Bündische allerdings horchen hier auf.

Pfadfinder verschiedener Verbände in ein und derselben Kluft?

Warum!?

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03

07

Sizilien in Nordhessen

Heute berichtet und Julian vom Pfingstlager der Weinbacher. Die Weinbacher trafen sich zum großen Mafia-Geländespiel.

Die Bewohner des kleinen Ortes Asbach an der Hessisch-Thüringer Grenze staunten nicht schlecht als wir durch ihr Dorf zogen. Das muss ein uriges Bild abgegeben haben, ein knappes Dutzend jugendliche Wandervögel in Mafiosi Verkleidung, mit Jacketts, Hüten, Krawatten und Lederhosen.
Die ehrenwerten Herren der Familie Corleonese sind auf dem Weg zu einem toten Briefkasten. Dort hoffen wir alle nötigen Informationen und Karten für unsere geplante Aktion zu finden. Ein unterbezahlter Kasseler Kriminalbeamter hat nämlich gegen etwas Gehaltsaufbesserung über die streng geheimen Pläne der Polizei geplaudert, die eine große Drogenküche der Russenmafia ausgehoben haben und nun in mehreren Transporten alles aus dem Wald schaffen wollen. weiterlesen…

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06

„Wir kamen einst von Avignon und wollten weiter nach Garons“

P1040503Katze berichtet über die Fahrt mit ihrer Sippe vor Ostern. Es führte sie nach Südfrankreich mit einem Kurzbesuch in Garons, der Partnerschaftsgemeinde von Flörsheim-Dalsheim.

Es war bereits dunkel als wir mit dem TGV in Frankreich, genauer gesagt in Avignon, ankamen. Der starke, kalte Wind pustete uns beinahe um und es schien uns fast unmöglich gegen ihn anzukommen.

„Katze, bist du dir sicher, dass wir hier richtig sind? Du hattest etwas von 20°C aufwärts erzählt und nicht von eisigen Wind direkt ins Gesicht.“ , hörte ich nur noch eine übermüdete Mädchenstimme gegen den Wind fiepen.

Natürlich waren wir an unserem ersten Etappenziel, in Avignon, angekommen, allerdings spät abends, sodass wir uns alle nur noch nach unserem Schlafsack und einer ruhigen Nacht sehnten.

Doch dabei blieb es nicht. Mit den Worten: „Katzeee, ich muss dringend auf’s Klo, ich brauch ‘ne Taschenlampe“, wurde ich aus meinem Schlaf gerissen und mit „Mist, ich glaube, ich habe eine Blasenentzündung, gute Nacht!“, in den Schlaf verabschiedet.

Die Vermutung bestätigte sich am nächsten Morgen. Ein Mädel hat eine Blasenentzündung und das auf Fahrt. Es blieb uns nichts anderes übrig, als einen Arzt aufzusuchen. Wir fragten in einer Apotheke nach dem nächstgelegenen Arzt. Man gab uns einen Zettel mit der Adresse des Arztes und sagte uns freundlich, dass wir den Weg finden werden. Wir sind ja schließlich Pfadfinder.

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04

Georgien – »zwischen deine Blumen lagerten wir uns, gegenüber dem Himmel« (Rilke)

Erschienen im myrrhenstreu, der postille des phoenix

Bild: andrej

Georgien – Bild: andrej

Im August ging der Bund auf Fahrt nach Georgien, seine zweite Morgenlandfahrt. Das Erfahrene in Worte zu fassen, dem inneren Erleben eine äußere Form zu geben, um andere daran teilhaben zu lassen, wurde mir als Aufgabe übertragen. Das werde ich allerdings nicht alleine können, nicht nur aus dem Grund nicht, weil wir fünfzehn Mannen uns in zwei Fahrtengruppen aufteilten, von denen jede ihre je eigenen Erlebnisse hatte. Sondern auch deswegen, weil mir deutlich ist, dass selbst das in unserer Fahrtengruppe Erlebte in meiner eigenen inneren Erlebniswelt ein ganz anderes Bild und Wert gewinnt als in der jedes Einzelnen meiner sieben Gefährten. So will ich aus meiner inneren Schau heraus erzählen, wie wir gemeinsam Räume und Zeiten durchschritten.

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