03

07

Sizilien in Nordhessen

Heute berichtet und Julian vom Pfingstlager der Weinbacher. Die Weinbacher trafen sich zum großen Mafia-Geländespiel.

Die Bewohner des kleinen Ortes Asbach an der Hessisch-Thüringer Grenze staunten nicht schlecht als wir durch ihr Dorf zogen. Das muss ein uriges Bild abgegeben haben, ein knappes Dutzend jugendliche Wandervögel in Mafiosi Verkleidung, mit Jacketts, Hüten, Krawatten und Lederhosen.
Die ehrenwerten Herren der Familie Corleonese sind auf dem Weg zu einem toten Briefkasten. Dort hoffen wir alle nötigen Informationen und Karten für unsere geplante Aktion zu finden. Ein unterbezahlter Kasseler Kriminalbeamter hat nämlich gegen etwas Gehaltsaufbesserung über die streng geheimen Pläne der Polizei geplaudert, die eine große Drogenküche der Russenmafia ausgehoben haben und nun in mehreren Transporten alles aus dem Wald schaffen wollen. weiterlesen…

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06

„Wir kamen einst von Avignon und wollten weiter nach Garons“

P1040503Katze berichtet über die Fahrt mit ihrer Sippe vor Ostern. Es führte sie nach Südfrankreich mit einem Kurzbesuch in Garons, der Partnerschaftsgemeinde von Flörsheim-Dalsheim.

Es war bereits dunkel als wir mit dem TGV in Frankreich, genauer gesagt in Avignon, ankamen. Der starke, kalte Wind pustete uns beinahe um und es schien uns fast unmöglich gegen ihn anzukommen.

„Katze, bist du dir sicher, dass wir hier richtig sind? Du hattest etwas von 20°C aufwärts erzählt und nicht von eisigen Wind direkt ins Gesicht.“ , hörte ich nur noch eine übermüdete Mädchenstimme gegen den Wind fiepen.

Natürlich waren wir an unserem ersten Etappenziel, in Avignon, angekommen, allerdings spät abends, sodass wir uns alle nur noch nach unserem Schlafsack und einer ruhigen Nacht sehnten.

Doch dabei blieb es nicht. Mit den Worten: „Katzeee, ich muss dringend auf’s Klo, ich brauch ‘ne Taschenlampe“, wurde ich aus meinem Schlaf gerissen und mit „Mist, ich glaube, ich habe eine Blasenentzündung, gute Nacht!“, in den Schlaf verabschiedet.

Die Vermutung bestätigte sich am nächsten Morgen. Ein Mädel hat eine Blasenentzündung und das auf Fahrt. Es blieb uns nichts anderes übrig, als einen Arzt aufzusuchen. Wir fragten in einer Apotheke nach dem nächstgelegenen Arzt. Man gab uns einen Zettel mit der Adresse des Arztes und sagte uns freundlich, dass wir den Weg finden werden. Wir sind ja schließlich Pfadfinder.

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17

04

Georgien – »zwischen deine Blumen lagerten wir uns, gegenüber dem Himmel« (Rilke)

Erschienen im myrrhenstreu, der postille des phoenix

Bild: andrej

Georgien – Bild: andrej

Im August ging der Bund auf Fahrt nach Georgien, seine zweite Morgenlandfahrt. Das Erfahrene in Worte zu fassen, dem inneren Erleben eine äußere Form zu geben, um andere daran teilhaben zu lassen, wurde mir als Aufgabe übertragen. Das werde ich allerdings nicht alleine können, nicht nur aus dem Grund nicht, weil wir fünfzehn Mannen uns in zwei Fahrtengruppen aufteilten, von denen jede ihre je eigenen Erlebnisse hatte. Sondern auch deswegen, weil mir deutlich ist, dass selbst das in unserer Fahrtengruppe Erlebte in meiner eigenen inneren Erlebniswelt ein ganz anderes Bild und Wert gewinnt als in der jedes Einzelnen meiner sieben Gefährten. So will ich aus meiner inneren Schau heraus erzählen, wie wir gemeinsam Räume und Zeiten durchschritten.

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20

02

Von Mühen und Freuden der ersten Fahrt – Osterfahrt ins Mühlbachtal

Erschienen in myrrhenstreu 17 / 2014 – Die Postille des phoenix

Drei altgediente Vagabunden und sechs absolute Neulinge – so sah die Fahrtenmannschaft aus, die sich das schöne Mühlbachtal südlich von Nassau als Fahrtenziel ausgewählt hatte. Wir kamen spät am Ausgangspunkt der Fahrt an. Was daran lag, dass wir zuvor einen langen Abend mit Axi auf dem Phoenixhof mit viel Singen und Erzählen verbracht hatten. Das war gut eine Woche, bevor er starb. 

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12

02

#Kohtenchallenge

Wir zelten schwarz schnell!

 

#Kohtenchallenge

Unter dem Hashtag #Kohtenchallenge tauchten in den letzten Monaten immer wieder Videos bei Facebook und Youtube auf, die eine Pfadfindergruppe beim schnellen Aufbau einer Kohte zeigen. Die Regeln sind einfach: Das Material darf bereit liegen, alle Planen müssen sauber geknüpft werden – eine Seite davon nur bis zur Hälfte als Eingang. Das Kohtendach muss drauf und sauber ausgespannt sein, alle Heringe (acht Stück) müssen fest eingeschlagen werden. Jeder, der einen Film hochgeladen hat, darf zwei weitere Gruppen nominieren. Man darf sich auch selbst nominieren und den Film auf Facebook oder auf Youtube stellen. Gewinner gibt es keine, aber man kann sich aneinander messen und schauen, wie gut man in dieser pfadfinderischen Fähigkeit ist – und vor allem viel Spaß beim Drehen haben. Wir wollten wissen, was dahinter steckt und konnten den Erfinder Hathi (Pfadfinder Metzingen e.V.) für ein kleines Interview gewinnen.

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